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Wissenswertes über die Vogelwelt

Dieser Teil der Homepage ist den kleinen und großen gefiederten Freunde gewidmet. Leider wird der Lebensraum, insbesondere der kleineren Vögel, durch verschiedene Umstände, wie beispielsweise die wachsende Bebauung oder die immer weiter fortschreitende Versiegelung von Bodenflächen, immer weiter eingeengt. Auch die größeren Greife haben es da nicht einfacher. Durch die stetig wachsende Verunreinigung der Natur, wird auch ihnen die Lebensgrundlage entzogen. Selbst vor Vergiftung schrecken einige nicht zurück. Der Bestand einiger Vogelarten nimmt immer weiter ab und viele der heimischen Vögel finden sich recht schnell auf der "roten Liste" wieder. Das war unter anderem auch der Grund für die Einführung der Wahl des "Vogels des Jahres" den der seid 1971 jährlich kürt. Der Wanderfalke war der erste Preisträger der Geschichte.

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Vogelwelt


Vogel des Jahres 2006:
Der Kleiber (Sitta europaea)!



(Quelle NABU-D)
Der Kleiber ist ein kleiner etwa 12-15 cm großer Waldbewohner. Sein Blaugraues Gefieder mit dem schwarzem Augenstreif machen ihn markant für jeden Beobachter. Er ist der einzige Vogel, der einen Baum herunterlaufen kann.
Sein Lebensraum ist der Wald oder Parks mit alten Baumbeständen. Je nach Jahreszeit ernährt er sich von Insekten, Spinnen, Samen von Laub- oder Nadelbäumen oder Sonnenblumen. Seine Lieblingsnahrung sind allerdings Maden, die ihm auch Spitznamen Spechtmeise gaben.
Sein Nest baut er in verlassenen Nisthöhlen von Spechten oder abgebrochenen Ästen. Den meist zu großen Eingang verklebt der Kleiber mit einer Mischung aus Lehm und Speichel auf die Größe seiner Körtpermaße, also etwa 35 mm. Dieser Eigenart verdankt er auch seinen Namen. Das Nest selbst wird mit Rindenstücken, Federn, Haaren und Gras ausgekleidet.
Das Weibchen legt im April bis Mai 6-8 Eier. Die Brutzeit beträgt etwa 14 Tage. Die sich daran anschließende Nestlingszeit der Jungvögel beträgt gute 3 Wochen bis etwa 25 Tage. Bereits beim ersten Ausfliegen sind die Jungvögel sichere Flieger.
Da der Kleiber einer der am ehesten brütenden Vögel können Spätfröste verheerende Folgen für die Brut haben und sie ganz auslöschen. Meist kommt es in so einem Jahr nicht zu einer zweiten Brut.
Hier noch eine größere Abbildung des kleinen Vogels.


Vogel des Jahres 2005:
Der Uhu (Bubo bubo)!



(Quelle NABU-D)
Der Uhu ist die größte aller Eulen. Die auffälligsten Merkmale sind die Ohrbüschel und die feurigorangenen Augen.Er erreicht eine Größe von etwa 65-75 cm und eine Spannweite von 170 cm und mehr.
Sein Lebensraum ist überall dort, wo er genug Nahrung findet und von den Menschen nicht verfolgt wird. Für seine Brut benötigt er Felswände die ihm den Nestbau gestatten. Leider ist das in Mitteleuropa kaum der Fall, sodaß er zu einer seltenen und bedrohten Vogelart gehört.
Der Brutplatz liegt meistens in Felswänden, manchmal auch in Höhlen. Das Uhupaar hält zäh an diesem fest. Zur Balszeit (Februar bis März) ruft der Uhumann sein "Uhu" mit bis zu einhunder Wiederholungen in die Dämmerung. Jungvögel sind dazu noch nicht fähig. Sie bringen beim Ausfliegen lediglich ein Zischen hervor. Das ist aber ein sicheres Zeichen, das dieses Revier besetzt ist. Die Brutzeit liegt zwischen März und April. Die dauer beträgt etwa 35 Tage, wobei die Jungvögel bereits mit 20 Tagen in der Felswand umherwandern, lange bevor sie fliegen können.
Seine bevorzugte Jagdzeit ist die Dämmerung, manchmal schon vor Sonnenuntergang. Als Nahrung bevorzugt er Ratten und Igel. Letztere erdolcht er mit seinen Krallen durch die Stacheln hindurch. Er holt Krähen aus deren Schlafbäumen und schlägt Habichte und Auerhähne. Ausgewachsene Hasen kann er gar durch die Luft tragen.


Vogel des Jahres 2004:
Der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes)!


Ist einer der kleinsten heimischen Singvogelarten. Er wird nur etwa 9 cm groß, bei einem Gewicht von etwa 9-11 Gramm. Ein typisches Erkennungsmerkmal ist der steil aufgerichtete Schwanz. Seine Ernährung ist vielseitig und besteht aus vielen Insekten, wie Wanzen, Heuschrecken und kleinen Schmetterlingen. Man findet in sowohl im Garten als auch in den Parkanlagen. Sein Nest ist kugelförmig und der Eingang befindet sich seitlich. Er hat mehrere Nester, brütet aber nur in einem davon. Ende April beginnt das Weibchen mit der Eiablage (5-8 Stück). Sein lauter Gesang ist auch im Winter zu hören.
Hier noch eine große Abbildung des kleinen Preisträgers.
(Quelle NABU-Deutschland)

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Last update 11.02.2006