Hinweise
Eröffnet am 25.01.2004
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Wissenswertes über die Vogelwelt
Dieser Teil der Homepage ist den kleinen und großen gefiederten Freunde gewidmet. Leider
wird der Lebensraum, insbesondere der kleineren Vögel, durch verschiedene Umstände, wie beispielsweise die wachsende Bebauung
oder die immer weiter fortschreitende Versiegelung von Bodenflächen, immer weiter eingeengt. Auch die größeren Greife haben es
da nicht einfacher. Durch die stetig wachsende Verunreinigung der Natur, wird auch ihnen die Lebensgrundlage entzogen. Selbst
vor Vergiftung schrecken einige nicht zurück. Der Bestand einiger Vogelarten nimmt immer weiter ab und viele der heimischen
Vögel finden sich recht schnell auf der "roten Liste" wieder. Das war unter anderem auch der Grund für die Einführung der Wahl
des "Vogels des Jahres" den der seid 1971 jährlich kürt. Der Wanderfalke war der erste Preisträger der Geschichte.
zur Partnerseite über Schneeeulen.
Vogel des Jahres 2006:
Der Kleiber (Sitta europaea)!

(Quelle NABU-D)
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Der Kleiber ist ein kleiner etwa 12-15 cm großer Waldbewohner. Sein Blaugraues Gefieder mit dem schwarzem
Augenstreif machen ihn markant für jeden Beobachter. Er ist der einzige Vogel, der einen Baum herunterlaufen kann. Sein
Lebensraum ist der Wald oder Parks mit alten Baumbeständen. Je nach Jahreszeit ernährt er sich von Insekten, Spinnen,
Samen von Laub- oder Nadelbäumen oder Sonnenblumen. Seine Lieblingsnahrung sind allerdings Maden, die ihm auch Spitznamen
Spechtmeise gaben. Sein Nest baut er in verlassenen Nisthöhlen von Spechten oder abgebrochenen Ästen. Den meist zu großen
Eingang verklebt der Kleiber mit einer Mischung aus Lehm und Speichel auf die Größe seiner Körtpermaße, also etwa 35 mm.
Dieser Eigenart verdankt er auch seinen Namen. Das Nest selbst wird mit Rindenstücken, Federn, Haaren und Gras
ausgekleidet. Das Weibchen legt im April bis Mai 6-8 Eier. Die Brutzeit beträgt etwa 14 Tage. Die sich daran anschließende
Nestlingszeit der Jungvögel beträgt gute 3 Wochen bis etwa 25 Tage. Bereits beim ersten Ausfliegen sind die Jungvögel
sichere Flieger. Da der Kleiber einer der am ehesten brütenden Vögel können Spätfröste verheerende Folgen für die Brut
haben und sie ganz auslöschen. Meist kommt es in so einem Jahr nicht zu einer zweiten Brut.
Hier noch eine größere Abbildung des
kleinen Vogels.
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Vogel des Jahres 2005:
Der Uhu (Bubo bubo)!

(Quelle NABU-D)
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Der Uhu ist die größte aller Eulen. Die auffälligsten Merkmale sind die Ohrbüschel und die feurigorangenen
Augen.Er erreicht eine Größe von etwa 65-75 cm und eine Spannweite von 170 cm und mehr. Sein Lebensraum ist überall
dort, wo er genug Nahrung findet und von den Menschen nicht verfolgt wird. Für seine Brut benötigt er Felswände die ihm
den Nestbau gestatten. Leider ist das in Mitteleuropa kaum der Fall, sodaß er zu einer seltenen und bedrohten Vogelart
gehört. Der Brutplatz liegt meistens in Felswänden, manchmal auch in Höhlen. Das Uhupaar hält zäh an diesem fest. Zur
Balszeit (Februar bis März) ruft der Uhumann sein "Uhu" mit bis zu einhunder Wiederholungen in die Dämmerung. Jungvögel
sind dazu noch nicht fähig. Sie bringen beim Ausfliegen lediglich ein Zischen hervor. Das ist aber ein sicheres Zeichen,
das dieses Revier besetzt ist. Die Brutzeit liegt zwischen März und April. Die dauer beträgt etwa 35 Tage, wobei die
Jungvögel bereits mit 20 Tagen in der Felswand umherwandern, lange bevor sie fliegen können. Seine bevorzugte Jagdzeit
ist die Dämmerung, manchmal schon vor Sonnenuntergang. Als Nahrung bevorzugt er Ratten und Igel. Letztere erdolcht er mit
seinen Krallen durch die Stacheln hindurch. Er holt Krähen aus deren Schlafbäumen und schlägt Habichte und Auerhähne.
Ausgewachsene Hasen kann er gar durch die Luft tragen.
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Vogel des Jahres 2004:
Der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes)!
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Ist einer der kleinsten heimischen
Singvogelarten. Er wird nur etwa 9 cm groß, bei einem Gewicht von etwa 9-11 Gramm. Ein typisches Erkennungsmerkmal ist
der steil aufgerichtete Schwanz. Seine Ernährung ist vielseitig und besteht aus vielen Insekten, wie Wanzen, Heuschrecken
und kleinen Schmetterlingen. Man findet in sowohl im Garten als auch in den Parkanlagen. Sein Nest ist kugelförmig und
der Eingang befindet sich seitlich. Er hat mehrere Nester, brütet aber nur in einem davon. Ende April beginnt das
Weibchen mit der Eiablage (5-8 Stück). Sein lauter Gesang ist auch im Winter zu hören. Hier noch eine
große Abbildung des kleinen
Preisträgers.
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(Quelle NABU-Deutschland)
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